Besonders faszinierend ist der Sternenhimmel im Winter. Zum einen wird es beizeiten Dunkel, so dass man morgens oder abends auch mit kleineren Kindern beobachten kann. Zum anderen gibt es viel zu sehen: die Milchstraße, die hellsten Fixsterne, das Wintersechseck und Planeten.

So ist es auch in diesem Jahr.

Das Foto ist in Richtung Süden gemacht worden. Rechts im Bild ist die Venus zu sehen. Sie ist gerade Abendstern und geht etwa 2 Stunden nach der Sonne unter. Etwas weiter nach links oben, finden wir den Saturn. Nach weiter nach links – unweit des Mondes – erkennen wir den Planeten Jupiter. Dieser leuchtet etwas heller als der Planet Saturn, aber weniger hell als der Planet Venus. Ziemlich hoch über dem Horizont scheint die Mondsichel. Im Laufe des Monats wird der Mond weiter zunehmen und später aufgehen. Das bedeutet, dass wir ihn immer weiter östlich am Sternenhimmel finden werden.

Das Wintersechseck wird aus den hellen Fixsternen Sirius (Sternbild Großer Hund), Prokyon (Kleiner Hund), Pollux (Zwillinge), Kapella (Fuhrmann), Aldebaran (Stier) und Rigel (Sternbild Orion) gebildet. Wenn der Mond nicht gerade hell scheint, kann man das Wintersechseck sehr schon am abendlichen Sternenhimmel ausmachen.

Der Sirius scheint am Winterhimmel am hellsten, da er mit einer Entfernung von 8,6 Lichtjahren der Erde am nahesten ist.

Im Sternbild Stier finden wir die Sternengruppe der Plejaden. Sie werden auch Siebengestirn genannt, da man mit bloßem Auge gut 7 helle Sterne erkennen kann.

Im Sternbild Orion finden wir unterhalb der 3 markanten Gürtelsterne den Orionnebel. In einer klaren Nacht ist er schon mit bloßem Auge erkennbar, ein Feldstecher macht ihn schon deutlicher. Am besten eignet sich zur Beobachtung natürlich ein Teleskop oder der Besuch einer Sternwarte.

Wie wärs, liebe Großeltern? Nehmen Sie sich mal Zeit mit Ihren Enkeln nach oben zu schauen. Viel Freude beim Entdecken des Abendhimmels.